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<pre>Zwei magere Pünktchen sind die bisher einzige Ausbeute, der vorletzte Tabellenplatz die logische Konsequenz.  <p> Vor allem beim letzten Auswärtstermin in Stuttgart haben sich die bayrischen Schwaben mit einem beherzten 4:0 den Frust der vergangenen Monate von der Seele geschossen — und damit ganz nebenbei Alexander Zorniger eine etwas längere Winterpause beschert.  <p>  Die Berliner sind in der laufenden Saison daheim noch ungeschlagen (3 Siege, 1 Remis) — die letzte Heim-Schlappe hatte es somit im Mai gegen Leipzig gesetzt. <p> Schließlich haben die Kölner ihre winterliche Leistungsdelle mittlerweile ausgebeult und kommen mit der Empfehlung eines beachtlichen 4:2-Erfolges über Tabellennachbar Hertha BSC nach Hamburg. <p>  – Hamburgs Sejad Salihovic denkt vorerst gar nicht daran, bereits seinen Frieden mit dem kaum noch verhandelbaren Abstieg zu machen.  </pre>


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<pre>Doch auch dahinter sind die internationalen Startplätze heißbegehrt. Leipzig, Union Berlin und Freiburg kämpfen noch um zwei Champions-League-Startplätze, Wolfsburg, Leverkusen, Frankfurt und Mainz wagen noch einen Angriff auf die Conference League. Im Tabellenkeller kann es hingegen noch einige Teams erwischen.  <p> Nun steigt im dritten Auswärtsspiel in der Bundeliga das Duell mit Hannover 96, das noch auf seinen ersten Sieg wartet.  <p>  Da ein einfacher Zähler im nun anstehenden Sechs-Punkte-Duell sogar einen ganz besonders geringeren Wert besitzt, bleibt Stevens am Sonntag aber gar keine andere Wahl, als seine Mannen endlich einmal deutlich beherzter in die gegnerische Hälfte zu treiben. <p> Schließlich hatten die Lebenszeichen der anderen Krisen-Klubs zur Folge, dass sich die Lage des Schlusslichts trotz des Erfolges noch einmal weiter verschlechtert hat; der unfreiwillige Abschied aus der Liga könnte nun sogar schon vor dem samstäglichen Gastspiel in Ingolstadt besiegelt sein. <p>  In letzter Zeit ist es allerdings nicht nach Wunsch gelaufen. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac musste zwei Niederlagen gegen Bayer Leverkusen und den FC Ingolstadt einstecken und kassierte dabei fünf Gegentore, ohne selbst einnetzen zu können.  </pre> 


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<pre> Gegen den HSV hat der VfL insgesamt elf Mal in Folge, sei es zu Hause oder auswärts, nicht verloren. In den letzten fünf Duellen feierten die Kicker aus der Auto-Stadt vier Siege — so auch in der Hinrunde mit 1:0. Der Torschütze war Mario Gomez.  <p> Ebenfalls ausgeglichen ist die Bilanz in Bezug auf die letzten fünf Auftritte in Hannover. Zwei Hoffenheim-Erfolgen steht ein Remis sowie zwei 96er-Siege gegenüber. Einen solchen Heimsieg feierten die Hannoveraner auch im bislang letzten Duell: 1:0 in der Saison 2015/16.  <p>  Gemessen an der eigenen Anspruchshaltung mussten die Hamburger über die unglückliche Niederlage beim Vorjahresvierten aber dennoch nicht traurig sein — zumal die Dienstreise nach Leverkusen auch tabellarisch vorerst ohne böse Konsequenzen blieb. <p>  Wenngleich die Bilanz aus den direkten Duellen genau das eigentlich erwarten lässt. Drei der vergangenen fünf Aufeinandertreffen endeten nämlich mit einem Sieg Hannovers, wobei in den beiden übrigen Partien brüderlich geteilt wurde. Ferner haben die Frankfurter in der laufenden Meisterschaft erst einen Auswärtserfolg zu verbuchen. <p>  Damit nicht genug folgte am vergangenen Wochenende der neuerliche Absturz ans Tabellenende — verursacht durch eine 0:3-Pleite in Köln.  </pre>


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<pre> Gegen fast alles schuldig bleibende Gäste hatten sich die Frankfurter in der Schussphase trotzdem völlig verdientermaßen mit dem ersten Liga-Dreier seit Anfang Februar belohnt: Nun regiert am Main die Hoffnung, dass mit dem erlösenden Erfolg der Albtraum endlich beendet ist.  <p> Insgesamt konnte man sich über das Ergebnis sogar recht glücklich schätzen, hätte eine überaus starke Werkself doch noch ohne weiteres den einen oder anderen Treffer obendrauf legen und damit für einen Abschuss der Hanseaten sorgen können.   <p> Nach dem 0:2 zu Hause gegen RB Leipzig folgte am vergangenen Spieltag ein 0:2 bei Hannover 96. <p>  Kruse will dieses Thema jedoch nicht strapazieren. Er beschwichtigt: „Wir haben zwei sehr gute Gegner gehabt, gegen die man nicht so einfach Torchancen herausspielt. Die Tore kommen zwangsläufig in den nächsten Wochen.“  <p> „Wir sind nicht so ins Spiel gekommen, wie wir uns das vorgenommen hatten. Es fehlte die Aggressivität, es war pomadig im Abwehrverhalten“, so die Analyse von Hannover-Trainer Breitenreiter.  </pre>


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<pre> Dass mit dem 2:0-Erfolg gegen Frankfurt ein direkter Rivale vorerst ausgeschaltet wurde, ließ die Stimmung an der Spree naturgemäß noch einmal durch die Decke gehen: Der wichtige Big-Point machte fast schon vergessen, wie ärgerlich der vorherige Fight gegen die Bayern zu Ende gegangen war (1:1).  <p> Nicht nur, dass es in der jüngsten Vergangenheit sehr gut lief gegen die Fohlen, es kommt noch besser. Ein einziges Mal, im Jahr 2002, hat der Sportclub in der Bundesliga ein Heimspiel gegen den VfL verloren!  <p>  Von dem eingangs angekündigten Nachholbedarf könnte unter anderem auch meine Favoriten-Kombo profitieren: <p>  Nach unserer Überzeugung ist letztlich die nicht in Bestbesetzung agierende Abwehr der Hausherren dafür verantwortlich zu machen, dass es dabei vor dem Hamburger Kasten deutlich stärker brennen wird: Nach der Initialzündung gegen Freiburg sind die Gäste nun auch im Norden für einen weiteren Dreier gut.  <p> Ein unkalkulierbares Rest-Risiko dürfte allenfalls aus der angeschlagenen Psyche resultieren: Überdies muss auch der zunächst so erfolgsverwöhnte Nagelsmann erst einmal beweisen, selbst in schwerer See zum Steuer des Kahns in der Lage zu sein.  </pre>


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<address>Apache/2.4.68 (Debian) Server at wct.su Port 443</address>
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